Die meisten Paare, ob verheiratet oder nicht, wünschen sich langfristig Kinder. Der Nachwuchs ist nach Absicherung der beruflichen Zukunft meist der wichtigste Bestandteil gemeinsamer Planung. Wir möchten dir an dieser Stelle Hilfestellung geben, falls es mit dem Kinderwunsch nicht auf Anhieb klappt. Kinder sind ein Teil des Lebens – und wie das Leben selbst können sie nicht mit einem Knopfdruck geplant werden. Da kommen Wunschkinder ins Spiel.

Der Normalfall ist: Alles geht beim Kinderwunsch gut

Zur Beruhigung eine wichtige Bemerkung vorab: Wenn die Entscheidung für die eigenen Wunschkinder gefallen ist, geht in der Regel alles gut und auch relativ schnell. Schwanger zu sein ist ja keine Krankheit, sondern immer noch ein ganz natürlicher Vorgang. Leider dauert es bei manchen Menschen aber auch manchmal länger, bis der glückliche Zustand eintritt. Aber auch das ist alles noch im normalen Bereich. Niemand muss sich sofort Sorgen machen, wenn nach mehreren Versuchen noch keine Schwangerschaftssymptome auftreten. Frauen, die zum Beispiel länger die Pille genommen haben, brauchen oft eine Weile, bis der Körper sich wieder an einen natürlichen Rhythmus gewöhnt hat und der Menstruationszyklus ganz normal abläuft.

Manche Paare müssen länger warten, was an verschiedenen Ursachen sowohl bei der Mutter als auch beim Vater liegen kann. Oder sie müssen die Hilfe der Reproduktionsmedizin in Anspruch nehmen. Wenn alles nichts hilft und bei einem Partner eine Unfruchtbarkeit festgestellt wird, bleibt am Ende noch die Möglichkeit, sich für eine Adoption entscheiden. Wichtig ist in jedem Fall, dass immer ein positives Verhältnis zu dem erwarteten Kind aufgebaut wird. Das gilt hauptsächlich für die Mutter, die ein Baby im Leib trägt, aber auch für den Vater und das weitere Umfeld. Auch ungeborene Kinder spüren bereits, ob ihnen positive Emotionen und Verbundenheit entgegengebracht werden oder nicht.

Geht der Kinderwunsch für längere Zeit nicht in Erfüllung, kann dies zu starken psychischen Belastungen führen. Darunter leiden nicht nur Mann und Frau, sondern auch die Partnerschaft insgesamt. In solchen Fällen steht euch aber medizinische und psychologische Hilfe zur Verfügung, zum Beispiele in einem der zahlreichen Kinderwunschzentren. Diese solltet ihr unbedingt in Anspruch nehmen, denn oft gibt es ganz einfache Lösungen. Wenn ihr schnell verzweifelt, tut ihr euch selbst keinen Gefallen.

Medizinische Beratung für Kinderwunsch bietet die Privatklinik Hirslanden in Zürich. In Bezug auf die Kosten und Vorbereitungen solltest du dir über deine Krankenkasse Gedanken machen. Die Krankenkasse übernimmt Leistungen bei Schwangerschaft vor und nach der Geburt. Für eine qualitative Beratung, Behandlung und spätere Geburt lohnt es sich die Zusatzversicherung zu erweitern. Halbprivat oder Privatversicherung bringt dazu die ergänzenden Leistungen für Dich und dein Baby.

So bestimmst du als Frau deine fruchtbaren Tage

Wenn du schnell schwanger werden willst, musst du dir über die günstigste Zeit Gedanken machen. Sie beschränkt sich nämlich jeden Monat auf nur wenige fruchtbare Tage der Frau. Um diese Zeit zu bestimmen, musst du deinen Eisprung berechnen. Du kannst dazu einen Eisprungrechner nutzen oder dir schriftliche Notizen machen. Halte den ersten Tag deiner Periode sowie die Zykluslänge fest. Letztere ist die Zeitspanne zwischen dem ersten Tag deiner Menstruationsblutung bis zum letzten Tag der folgenden Blutung. Der Eisprung erfolgt normalerweise etwa 14 Tage vor Ende deines Zyklus.

Die grösste Chance, schwanger zu werden, besteht am Tag des Eisprungs und einige Tage zuvor. Dabei ist die Eizelle für lediglich 12 bis 24 Stunden für eine Befruchtung bereit. Da die Spermien des Mannes maximal bis zu fünf Tage in einem Frauenkörper überleben, ergibt sich eine mögliche Fruchtbarkeitsspanne von ungefähr fünf bis sechs Tagen. Seht euren Wunsch nach Kindern aber nicht allzu technisch. Das Sexualleben zwischen Partnern sollte vor allem Liebe und Verbundenheit ausdrücken und nicht zu einem mechanischen Kraftakt ausarten.

Zudem solltet ihr beachten: Alle genannten Zahlen sind nur nur Durchschnittswerte. Der Zyklus kann individuell zwischen 21 und 35 Tagen betragen. Es könnte sein, dass die von dir berechneten, fruchtbaren Tage früher oder später eintreten. Für eine Empfängnisverhütung solltest du dich deshalb nicht auf die Eisprungberechnung verlassen. Umgekehrt überlebt ihr aber vielleicht eine freudige Überraschung, zumal wenn ihr ein Kind zeugen wollt.

Symptome für eine Schwangerschaft

Bist du schwanger, treten bestimmte Symptome auf, die dir deine glücklichen „Umstände“ anzeigen. Mediziner unterscheiden dabei zwischen unsicheren, wahrscheinlichen und sicheren Anzeichen. Zur ersten Gruppe gehören beispielsweise Schwindelgefühle und Kreislaufprobleme, Übelkeit und Erbrechen, vor allem morgens, häufiges Wasserlassen und ungewohnte Müdigkeit sowie vergrösserte oder spannende Brüste. Zur zweiten Gruppe zählen eine ausbleibende Periode, eine erhöhte Basaltemperatur für ungefähr drei Wochen und mehr, ein Nachweis des Hormons Human Chorion Gonadotropin (HCG) im Blut der Frau oder eine bläuliche Verfärbung der Vagina und der inneren Schamlippen. Die wirklich sicheren Anzeichen werden vom Kind aus gesteuert. Dabei handelt es sich um den Nachweis einer Fruchtblase und der Herzaktion beim Embryo, um Bewegungen etwa ab dem fünften Monat und hörbaren Herztönen. Ein Besuch beim Facharzt oder ein Schwangerschaftstest geben Gewissheit.

Wenn ihr auch nach zahlreichen Versuchen auf natürlichem Wege keine Schwangerschaft herbeiführen könnt, solltet ihr Fachleute konsultieren. Es besteht dann immer noch die Möglichkeit, eure Wunschkinder über eine künstliche Befruchtung zu bekommen.

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